NICOLAS ALTSTAEDT

Der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt ist einer der gefragtesten und vielseitigsten Musiker unserer Zeit. Als Cellist, Dirigent und künstlerischer Leiter begeistert er sein Publikum mit einem Repertoire, das von den Anfängen bis zur zeitgenössischen Musik reicht.

Nicolas Altstaedt ist momentan „Artist in Residence“ des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Hamburg, wo er mit Krzysztof Urbánski, Hannu Lintu und Christoph Eschenbach aufreten wird. 

Weiter Höhepunkte sind Tourneen mit dem SWR Symphonieorchester Teodor Currentzis, BBC Scottish Symphony Orchestra, B’Rock und René Jacobs, Giardino Armonico beim Grafenegg Festival, Debuts beim Orchestre National de France mit Emmanuel Krivine, beim Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in der Suntory Hall, Washington National Symphony Orchestra und Ed Gardner, beim Finnish Radio Symphony Orchestra, bei der Hongkong Sinfonietta, beim Kammerorchester Les Violons du Roy sowie Wiedereinladungen beim Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin mit Robin Ticciati, dem BBC Symphony Orchestra bei den Proms, beim Rotterdam Philharmonic Orchestra mit Dima Slobodeniouk und beim Gürzenich-Orchester Köln mit Karina Canellakis. 

Er wird 19/20 eine Residenz in der Alten Oper Frankfurt als auch im Theatre des Champs-Elysées haben.

Als Dirigent wird er beim Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de Chambre de Paris, dem SWR Symphonieorchester, dem Scottish Chamber Orchestra, Aurora und dem Zürcher Kammerorchester zu erleben sein.

Zu Beginn der Saison 2017/2018 spielte Nicolas Altstaedt die finnische Erstaufführung des neuen Cellokonzertes von Esa-Pekka Salonen unter der Leitung des Komponisten beim Helsinki Festival und war „Artist in Spotlight“ im Concertgebouw Amsterdam. Weitere Höhepunkte waren Debuts beim Helsinki Philharmonic, Detroit Symphony und Berlin Konzerthaus Orchester, als auch im Recital mit Fazil Say in der Carnegie Hall New York, Koerner Hall Toronto und im Bozar Brüssel. 

2010 wurde Nicolas Altstaedt mit dem Credit Suisse Young Artist Award ausgezeichnet, welcher zu seinem Debut mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel beim Lucerne Festival führte. Seitdem konzertierte er weltweit mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Tschaikowsky-Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Melbourne Symphony Orchestra und dem New Zealand Symphony Orchestra und arbeitete mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Sir Neville Marriner, Sir Roger Norrington, Thomas Hengelbrock, Lahav Shani, Juraj Valcuha, Andrew Manze, Vladimir Fedosseev, Giovanni Antonini und Andrea Marcon.

Zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern zählen Janine Jansen, Vilde Frang, Pekka Kuusisto, Jörg Widmann, Lawrence Power, Alexander Lonquich, Jonathan Cohen und das Quatuor Ébène. Er ist regelmäßig zu Gast bei den Salzburger Festspielen und der Mozartwoche, bei dem BBC Proms,  beim Musikfest Bremen, sowie bei den Musikfestivals in Schleswig-Holstein, im Rheingau, in Verbier und Luzern.

2012 wurde Nicolas Altstaedt auf Vorschlag von Gidon Kremer dessen Nachfolger als künstlerischer Leiter des Kammermusikfestes Lockenhaus. 2014 folgte er Adam Fischer als künstlerischer Leiter der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie, mit der er regelmäßig zu Gast im Wiener Konzerthaus und beim Esterhazy Festival Eisenstadt ist und in der Saison 2017/2018 in China und Japan auf Tour war.

Die Beschäftigung mit neuer Musik ist ihm ein großes Herzensanliegen, so konzertiert er u. a. mit Thomas Adès, Jörg Widmann, Matthias Pintscher, Bryce Dessner und Nico Muhly. Sebastian Fagerlund, Helena Winkelman und Fazil Say schreiben neue Cellokonzerte für ihn.

Seine jüngste Aufnahme mit Konzerten von C. P. E. Bach (Hyperion) wurden mit dem BBC Music Magazine Concerto Award 2017 ausgezeichnet. Seine neueste Recital-CD mit Fazıl Say (Warner) wurde mit dem Edison Klassiek 2017 ausgezeichnet.

Von 2010 bis 2012 war Nicolas Altstaedt ein „BCC New Generation Artist“. 2009 erhielt er das Borletti Buitoni Trust Fellowship, 2018 den Musikpreis der Stadt Duisburg.