Metamorphosen
Lockenhaus im Jahre 0.
Nie zuvor hat es an diesem Ort eine solche Veränderung gegeben und doch scheint mir eine direkte Antwort auf die Frage was in Zukunft geschieht, verdächtig.
Hat doch Lockenhaus immer selbst Fragen aufgeworfen anstelle Antworten zu geben.
Als Musiker scheint mir die Rolle des Bestimmenden weniger tiefgreifend als die des eigentlich Verwandelten. Was mit uns durch Lockenhaus geschieht ist für mich die spannendere Dimension, die das Thema der Metamorphose offenlegt und Freiräume bietet. Wie hören wir Musik der vergangenen Jahrhunderte/was sagt uns die Musik Franz Schuberts heute?
Neben den gegebenen Werken von Strauss, Ligeti und der vertonten Literatur Ovids sind in der Musik von alt bis neu keine Grenzen gesetzt.
Von der Verwandlung in der Musik vom Geräusch und Rhythmus bis zur Variation, der Form der Passacaglia durch die Jahrhunderte hinweg von Biber bis Muhly, des Jägers zum Gejagten bei Jörg Widmann in einer Natur über oder bei George Crumb unter Wasser zu allen Jahreszeiten, der Verwandlung von Musik selbst durch Interpretation, Text, Elektronik oder Choreographie, des von Zweifel geplagten und meintlich verstorbenen Komponisten in der Nacht zur bevorstehenden Uraufführung seines heute so oft gespielten Werkes und schließlich: zu uns selbst.
Eine Antwort an alle "verwandelt werden wollenden" möchte ich bei allen wunderbaren Freunden und außergewöhnlichen Künstlern dennoch wagen:
Es wird ein Fest!
Hat doch Lockenhaus immer selbst Fragen aufgeworfen anstelle Antworten zu geben.
Als Musiker scheint mir die Rolle des Bestimmenden weniger tiefgreifend als die des eigentlich Verwandelten. Was mit uns durch Lockenhaus geschieht ist für mich die spannendere Dimension, die das Thema der Metamorphose offenlegt und Freiräume bietet. Wie hören wir Musik der vergangenen Jahrhunderte/was sagt uns die Musik Franz Schuberts heute?
Neben den gegebenen Werken von Strauss, Ligeti und der vertonten Literatur Ovids sind in der Musik von alt bis neu keine Grenzen gesetzt.
Von der Verwandlung in der Musik vom Geräusch und Rhythmus bis zur Variation, der Form der Passacaglia durch die Jahrhunderte hinweg von Biber bis Muhly, des Jägers zum Gejagten bei Jörg Widmann in einer Natur über oder bei George Crumb unter Wasser zu allen Jahreszeiten, der Verwandlung von Musik selbst durch Interpretation, Text, Elektronik oder Choreographie, des von Zweifel geplagten und meintlich verstorbenen Komponisten in der Nacht zur bevorstehenden Uraufführung seines heute so oft gespielten Werkes und schließlich: zu uns selbst.
Eine Antwort an alle "verwandelt werden wollenden" möchte ich bei allen wunderbaren Freunden und außergewöhnlichen Künstlern dennoch wagen:
Es wird ein Fest!
Nicolas Altstaedt


