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Erik Schumann (Violine)

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Erik Schumann wurde 1982 gleichsam polymondial als Sohn deutsch / rumänisch-japanischer Eltern in Köln geboren. Seit Beginn seiner musikalischen Karriere wurde Erik Schumann mit den verschieden Preisen ausgezeichnet, darunter ein Erster Preis beim Wieniawski-Lipinski-Wettbewerb in Lublin, ein Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Jacques Thibaud in Paris (2002) sowie beim Internationalen Shlomo-Mintz-Violinwettbewerb in Sion (2003). In Anerkennung seiner Leistungen war Erik Schumann Stipendiat der "Studienstiftung des deutschen Volkes" und der "Deutschen Stiftung Musikleben". 2003 erhielt er den Förderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen. 2004 wurde er mit dem renommierten "Bernstein Award" des Schleswig-Holstein Musik Festivals geehrt.

Erik Schumannkonzertierte mit Orchestern in Europa, Asien und in den USA wie zum Beispielmit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg / Hannover, mit dem Gewandhausorchester Leipzig, mit den Kammerorchestern von Wien und Zürich, mit dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Orchestre de Paris. Im Kreis der Dirigenten finden sich bekannte Künstler wie Christoph Eschenbach, Gianandrea Noseda, Jiri Belohlavek, Vassily Sinaisky, Howard Griffiths und Michael Sanderling. Duo-Recitals mit Henri Sigfridsson führten ihn u.a. in die Laeiszhalle Hamburg, in die Philharmonie Luxembourg und in den musikalische Abteilung des Pariser Louvre.

Festspiele wie die Salzburger Osterfestspiele, das Lucerne Festival, der Kissinger Sommer oder die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern haben Schumann eingeladen. Kammermusikprojekte führten ihn mit dem Tokyo String Quartet, Daniel Müller Schott, Claudio Bohorquez, Alisa Weilerstein, Markus Groh, Cyprien Katsaris und vielen anderen Musikerkollegen zusammen. Im Rahmen der Kronberg Academy musizierte Erik Schumann mit Yuri Bashmet und Gidon Kremer. Zusammen mit Christoph Eschenbach spielte er ein Duo-Recital in der Ooji Hall Tokio.

Mit Diane Ketler, Razvan Popvici und Bernhard Naoki Hedenborg formt er das Ensemble Raro und zusammen mit seinen Geschwistern Ken und Mark sowie mit Ayako Goto bildet er das Schumann Quartett, welches zurzeit an der Hochschule für Musik Köln beim Alban Berg Quartett studiert. Mit dem Quartett errang in 2012 den 1. Preis beim Grazer Wettbewerb "Schubert und die Moderne".

Entscheidend für Schumanns musikalische Entwicklung war unter anderem sein Lehrer Zakhar Bron. Sein Studium schloss er an der Kölner Hochschule für Musik mit Auszeichnung ab. Weitere wichtige Impulse bekam er durch Meisterkurse u. a. bei Pinchas Zuckerman, Miriam Fried, Shlomo Mintz, Pamela Frank und Hermann Krebbers.

Erik Schumann spielt auf einer G.F. Pressenda aus dem Jahre 1830, eine freundliche Leihgabe aus privaten Besitz.


Bei den Lockenhauser Kammermusikfestspielen in den Jahren...
2012
 
   
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