Barnabás Kelemen (Violine)
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Mit seiner „natürlichen Musikalität“ und seinen „meisterlichen technischen Fähigkeiten“ (The Guardian) hat der ungarische Geiger Barnabás Kelemen die Aufmerksamkeit der Musikwelt auf sich gelenkt. Er beherrscht ein breit gefächertes Repertoire, das von der Klassik bis in die zeitgenössische Musik reicht – so spielte er die ungarischen Erstaufführungen der Violinkonzerte von Ligeti und Schnittke sowie von Werken für Violine von Gubaidulina und Kurtag, die er gleichzeitig uraufführte. Zusätzlich zu Gastspielen bei allen namhaften Orchestern Ungarns konzertierte Barnabás Kelemen unter anderem mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra der Helsinki Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Belgischen Nationalorchester dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin u.v.a. Er arbeitete darüber hinaus mit renommierten Dirigenten wie Lorin Maazel, Sir Neville Marriner, Peter Eötvös, Zoltán Kocsis und Ivan Fischer. Zu seinen Partnern im Kammermusikbereich zählen unter anderem Zoltan Kocsis, Miklos Perenyi und Shai Wosner, mit denen er Recitals im Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall und der Carnegie Hall spielte.
Seine Einspielung von Brahms Sonaten für Violine und Klavier wrude mit einem Diapason dOr ausgezeichnet. Seine Einspielung von Liszts Gesamtwerk für Violine und Klavier, wurde 2011 mit dem Grand Prix du Disque der Internationalen Liszt Gesellschaft gewürdigt.
1978 in Budapest geboren, begann er im Alter von 11 Jahren an der Franz–Liszt-Akademie Budapest Violine zu studieren. Seit 2005 ist Barnabás Kelemen Professor an der Franz Liszt Music Academy Budapest und unterrichtet regelmäßig als Gastprofessor an der Bloomington Indiana University.
Er spielt eine Guarneri del Gesú-Violine von 1742 (vormals in Händen von Dénes Kovács), die ihm vom ungarischen Staat zur Verfügung gestellt wird.
Bei den Lockenhauser Kammermusikfestspielen in den Jahren...
2012


