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Lucie Ceralová (Mezzo-Sopran)

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Lucie Ceralová wurde im tschechischen Liberec geboren und absolvierte zunächst ein Studium im Fach Germanistik an der Palacky Universität in Olomouc. Für ihre Magisterarbeit erhielt sie den kulturellen Förderpreis der SL München. In den Jahren 2000-2007 studierte sie Gesang bei Heidi Petzold an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden. In Produktionen der Opernklasse sang sie wichtige Partien Ihres Faches wie z. B. Sextus (La Clemenza di Tito) oder Olga (Eugen Onegin).Weitere künstlerische Anregungen erhielt die Sängerin im Rahmen von Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Dagmar Pecková, Margreet Honig, Gwendolin Killebrew und Evelyn Herlitzius. Zur Zeit arbeitet sie regelmäßig mit Marie Pochopová in Prag.

In den Jahren 2001-2005 gehörte sie zu den ersten Stipendiaten der Brücke/Most Stiftung zur Förderung der deutsch-tschechischen Verständigung. 2004 wurde ihr der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen eines ausländischen Studierenden zuerkannt. Ein Jahr später erhielt sie das Dresdner Europa Stipendium für außergewöhnlich begabte Künstler. Die Oscar und Vera Ritter-Stiftung förderte die junge Sängerin.
Bereits während des Studiums gastierte die Sängerin an vielen deutschen Opernhäusern und debütierte bei den bekannten Merziger Festspielen als Prinz Orlofsky (Die Fledermaus).

Seit Beginn der Spielzeit 2008/2009 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Rostock, wo sie unter anderem als Carmen zu erleben ist. 2009 trat die Mezzosopranistin zum ersten Mal bei dem renommierten internationalen Festival Prager Frühling mit Liedern von Josef Bohuslav Foerster auf.

2001 begann eine rege Konzerttätigkeit im In- uns Ausland; Rundfunkmitschnitte für RADIOkultur Berlin und den Tschechischen Rundfunk folgten. Lucie Ceralová ist Preisträgerin des Internationalen Antonín Dvořák- Gesangswettbewerbs 2003, wo sie mit den Sonderpreisen der Dvořák-Gesellschaft sowie der Dvořák-Stiftung für die beste Interpretation eines Werkes des Komponisten ausgezeichnet wurde. Ihre Vielseitigkeit dokumentiert sich in der Zusammenarbeit mit Orchestern und Ensembles wie den Dresdner Barocksolisten, dem Art Trio Bohemia, der Virtuosi di Praga, der Norddeutschen Philharmonie, den Royal Liverpool Philharmonic Orchestra sowie der Janáček Philharmonie Ostrava. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ekkehard Klemm, Anthony Bramall, Hans-Christoph Rademann und Theodore Kuchar.

Bei den Lockenhauser Kammermusikfestspielen in den Jahren...
2010
 
   
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