HOME  
   
 

Maria Fedotova (Flöte)

zurück zur Übersicht

Geboren 1971 in St.Petersburg in einer Musikerfamilie, begann Maria Fedotova mit fünf Jahren zu musizieren und hatte ihre ersten Solokonzerte im Alter von sieben Jahren mit dem Kammerorchester des Mariinskij-Theaters sowie im Duett mit ihrem Vater, dem Flötisten Vladimir Fedotov. 1994 machte sie Ihren Abschluss am St.Petersburger Konservatorium in der Klasse von Alexandra Vavilina-Mravinskaja, bei der sie dann von 1994-1996 assistierte. Sie spielt sowohl die traditionelle Querflöte als auch Blockflöte und die Barock-Traversflöte.

Bereits mit 19 Jahren wurde Maria Fedotova erste Solo-Flötistin des Tschaikowskij-Symphonie-Orchesters des Moskauer Rundfunks unter Vladimir Fedosejev. Diese Position hat sie noch heute. Mit ihrer Unterstützung entwickelte sich eine ausgezeichnete Flöten-Gruppe. Mit dem Orchester unternahm sie zahlreiche internationale Reisen, CD- und Fernseh-Produktionen und kammermusikalische Projekte, für die sie viele hervorragende Kritiken bekam.

Maria Fedotova gastierte auch als Solistin in den grössten Konzerthallen der Welt, im Wiener Musikverein, im Moskauer Konservatorium, der St.Petersburger Philharmonie, der Citè de la Musique Paris, der Musikhalle Hamburg, und vielen mehr. 2001 gründete sie als Solistin der Moskauer Philharmonie einen eigenen Musikzyklus, an dem die besten jungen Moskauer Musiker und Schauspieler teilnehmen. Weitere Auftritte als Gast-Solistin hatte sie mit der Klassik-Philharmonie Hamburg unter Chefdirigent Robert Schteli 2002 und 2006 mit der St. Petersburger Philharmonie unter Juri Temirkanov.

Sie spielt kontinuierlich mit dem Tschaikowskij-Symphonie-Orchester Moskau unter Vladimir Fedosejev, der St.Petersburger Philharmonie unter Juri Temirkanov, dem Lituanischen Staats-Kammerorchester unter Saulus Sondeckis, dem Ensemble fuer Alte Musik unter Tatjana Grindenko, dem Kammerorchester “Musica viva” unter Alexander Rudin, der Kremerata Baltica unter Gidon Kremer, dem Kammerorchester “Moskauer Solisten” unter Yuri Bashmet, den Symphonie-Orchestern Nizjnij-Novgorod und Krasnojarsk, der “Metropolitana de Lisboa” und der Klassik-Philharmonie Hamburg.

2004 nahm Maria Fedotova an der Meisterklasse von Prof. Andras Adorjan (Hochschule München) mit der Spezialisierung auf Solo-Spiel und Unterrichten teil.

2005 wurde sie zum Honoured Artist of Russia ernannt.

Wilhelm Sinkovicz über Maria’s Flötenquartette-CD : « …die virtuose Solo-Flötenquartette…poetisch, feinsinnig und doch so kraftvoll, wie es dem frech-gutgelaunten Mozart dieser Werkgruppe zukommt. » (« Die Presse », Wien, 31.1.2008)

« Unter den großartigen Bläsersolist(inn)en bei Gidon Kremers Fest in Lockenhaus war Maria Fedotova mit einer fulminanten Widergabe der selbstvergessen-monomanischen « Cinq incantations » für Soloflöte von André Jolivet (1936). » (« Wiener Zeitung », 10.07.2008)

Die Europäische Presse nannte Maria eine « Weltklasse-Musikerin » (« Neue Musik », 26.02.01)

« Die Flötistin könnte schon alleine durch ihre Virtuosität beeindrucken, aber ihre Fähigkeiten und ihre Kunst führten uns ins Herz der Musik und umkreisten uns mit ihr. Wir hatten es mit der Idee selbst zut tun statt mit den Techniken ihrer Realisation, und spürten einen bislang unbekannten Geschmack von Abenteuer . » (« Letuvos ritas », 1.05.01)

« Maria repräsentiert den Typus der universellen Künstlerin, die alles kann, und, mehr noch, alles will… » (Magazin « Red », September 2004)


Bei den Lockenhauser Kammermusikfestspielen in den Jahren...
2011, 2010, 2008, 2007
 
   
Kultur Burgenland Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur Thomas Infeld Vienna Raiffeisen Kobersdorfer Schloßbräu