Ildikó Raimondi (Sopran)
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Welchen Rang die Sopranistin Ildikó Raimondi an der Wiener Staatsoper einnimmt, zeigte sich jüngst beim Festkonzert „50 Jahre Wiedereröffnung der Staatsoper", als sie inmitten höchster Prominenz dieses Hauses als Zerlina unter Zubin Mehta und als Marzelline unter Seiji Ozawa auf der Bühne stand.Doch es bedurfte keineswegs so spektakulärer Ereignisse, um Ildikó Raimondi bekannt zu machen, sang sie doch an Österreichs erster Bühne, der sie seit 1991 angehört, bereits mehr als 40 Opernpartien. Bei den Bregenzer Festspielen trat sie als Micaelea auf, beim Wiener Klangbogen und den Wiener Festwochen in großen Mozartpartien, beim Edinburgh Festival unter Sir Charles Mackerras als Marzelline/FIDELIO und bei den Salzburger Festspielen mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Egon Wellesz.
Gastspiele führten die in Wien lebende Künstlerin u.a. an die Deutsche Oper Berlin, Semper-Oper Dresden, Staatsoper München und an das Zürcher Opernhaus. Dazu kamen Konzerte, Rundfunk- und TV-Auftritte in vielen Ländern Europas, in Japan und Israel, nicht zu vergessen die Sakralmusik im Rahmen der Schubertiade des Wiener Musikvereins oder die großen Bach- und Haydn-Oratorien, bei denen sie unter prominenten Dirigenten als Solistin mitwirkte. Und auch ein Werk wie Franz Schmidts Buch mit sieben Siegeln gehört zum Repertoire dieser international vielgefragten lyrischen Sopranistin.
Ihre Liederabende im Wiener Musikverein, bei den Ludwigsburger Festspielen und vielen Städten des In- und Auslands setzen immer wieder Maßstäbe der Interpretation und Programmgestaltung.
Im Rahmen eines größeren wissenschaftlichen Lied-Projekts gab Ildiko Raimondi die Sammlung der 41 Goethe-Lieder des tschechischen Komponisten Wenzel Johann Tomaschek im Jahr 2003 heraus.
Die Vorausschau auf das Winterhalbjahr 2006/07 verzeichnet Liederabende in Frankfurt am Main, Düsseldorf und im Wiener Musikverein („Mozart und seine Gesellen", 7. und 9. November), Konzerte mit den Wiener Symphonikern (Uraufführung der Hymne der Agave von Egon Wellesz), den Wiener Philharmonikern (Mozarts Krönungsmesse und Exsultate jubilate am 19. November in St. Peter zu Rom) unter Leopold Hager, und der Staatskapelle Dresden (Mozart Requiem) unter Zubin Mehta. An der Wiener Staatsoper singt Ildiko Raimondi u.a. als Pamina/DIE ZAUBERFLÖTE, Alice/Falstaff und Rosalinde/Die Fledermaus.
Von den zahlreichen CD-Aufnahmen der Künstlerin sind zu erwähnen: Beethovens Fidelio /Marzelline unter Sir Charles Mackerras, Mozarts Don Giovanni/Zerlina unter Michael Halasz, Brahms´ Ein Deutsches Requiem unter Friedrich Wolf, Schuberts Messen unter Martin Haselböck, Orchesterlieder von Schubert und Richard Strauss, Mahler, Zemlinsky, Schönberg und Wolf, beides unter Michael Lessky, „Lieder des Lebens" (mit Charles Spencer am Klavier und Hammerklavier).
Ildikó Raimondi ist Österreichische Kammersängerin.
Bei den Lockenhauser Kammermusikfestspielen in den Jahren...
2011, 2009, 2008, 2007


