Alexei Ogrintchouk (Oboe)
zurück zur Übersicht
Alexei Ogrintchouk wurde 1978 in Moskau geboren. Er studierte am Gnessin Conservatorium. Ein Stipendium der französischen Regierung ermöglichte ihm, ab 1995 am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris zu studieren. Bei seinem Abschluss 1999 erkannte die Jury ihm einhellig den ersten Preis für Oboe und Kammermusik zu und er wurde zum Aufbaustudium zugelassen.
Seit seinem 13. Lebensjahr konzertiert er regelmäßig in den größten Musiksälen weltweit. 1999, mit lediglich 20 Jahren ernannte Valéry Gergiev ihn als ersten Solo-Oboisten des Rotterdamer Philharmonisch Orkest. Seit 2005 ist Alexei Solo-Oboist des Amsterdamer Royal Concertgebouw Orkest unter Mariss Janssons. Alexei verknüpft die Tätigkeit als Orchestermusiker mit der Karriere als Kammermusiker und Solist. Er spielte als Solist unter Dirigenten wie Gennady Rozhdestvensky, Fabio Luisi, Kent Nagano, Daniel Harding, Roman Kofman, Sir Andrew Davis u.a, trat mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw, den Orchestern des Bolshoi und Mariinksy Theaters, den BBC Orchestras, Orchestre de la Suisse Romande, Royal Philharmonic Orchestra, dem Russischen Nationalorchester, dem Beethovenorchester Bonn, Budapest Festival Orchestra, Sinfonia Varsovia, der Kremerata Baltica und vielen mehr auf. Zu seinen Kammermusik-Partnern zählen Künstler wie Gidon Kremer, Thomas Quasthoff, Yuri Bashmet, Jean-Yves Thibaudet, Sarah Chang, Nikolai Znaider, Julian Rachlin, Leif Ove Andsnes, Vladimir Spivakov, die Quartette Belcea, Ebène, Sine Nomine, das Tokyo String und zahlreiche andere. Darüber hinaus hat Alexei an zahlreichen internationalen Musikfestivals (BBC Proms, Verbier, Colmar, Lockenhaus, White Nights Moskau, City of London Festival) teilgenommen – sowie die ECHO-Organisation der europäischen Konzerthäuser nahm ihn in der Saison 2000/2001 in ihr „Rising Stars“-Programm auf.
Zu seinen Auszeichnungen und Preisen zählen der 1. Preis CIEM International Competition in Genf 1997, der European Juventus Prize im gleichen Jahr, BBC New Generation Artist 2005 sowie der Triumph-Preis in Russland 2005 und 2007 dann der Borletti-Buitoni-Trust Award.
Seine erste CD mit Werken von Schumann erschien bei Harmonia Mundi. Vor kurzem hat er das Oboenkonzert von Mozart mit dem Concertgebouw Chamber Orchestra bei PentaTone Classics eingespielt.
Alexei Ogrintchouk ist Gastprofessor an der Royal Academy of Music in London seit 2001 und gab Meisterkurse bei der Mahler Academy in Ferrara sowie beim Casals Kammermusik-Academy in Prades.
„Er hat unsere Herzen gestohlen mit seinem außergewöhnlich schönen, geschmeidigen Klang, und sein Atem hat eine aufladende Größe und Intensität.“ (Kölner Stadt Anzeiger)
www.ogrintchouk.com
Bei den Lockenhauser Kammermusikfestspielen in den Jahren...
2009, 2008, 2007


